Endgültiges Aus für die geplante Flüchtlingsunterkunft am Sangerhauser Weg: Ein großer Erfolg für Neukölln Haben Sie sich in den letzten Monaten auch gefragt, was aus den umstrittenen Plänen direkt vor Ihrer Haustür geworden ist?
Manchmal lohnt es sich, den Atem nicht zu verlieren. Die geplante Flüchtlingsunterkunft am Sangerhauser Weg kommt endgültig nicht! Was lange Zeit wie ein unüberwindbarer bürokratischer Goliath wirkte, hat sich dank starkem Zusammenhalt in einen handfesten politischen Erfolg verwandelt.
Der Wegfall der letzten Hürde: Rücknahme der Straßenlandeinziehung Haben Sie die Nachrichten verfolgt? Auf massiven Druck der CDU hat das Bezirksamt Neukölln nun offiziell die für die Unterkunft angekündigte Einziehung des Straßenlandes am 4. Juni 2026 zurückgenommen. Das klingt erst einmal sehr technisch, bedeutet aber im Klartext: Die letzte juristische und formale Voraussetzung für dieses Projekt ist sang- und klanglos verschwunden. Nachdem im Frühjahr bereits der Bauantrag eingestampft wurde, gibt es nun schlichtweg kein Zurück mehr.
Vom Bauantrag bis zum finalen Stopp: Die wichtigsten Meilensteine Wer hätte noch im letzten Jahr gedacht, dass wir diesen Punkt erreichen? Erst flog der Bauantrag raus, dann folgten die Etat-Kürzungen und schließlich der Rückzug der Straßenlandeinziehung. Jedes dieser Puzzleteile war notwendig, um den Bau endgültig zu verhindern.
Keine Gelder im Haushalt: Der entscheidender Hebel im Abgeordnetenhaus Geld regiert die Welt – oder stoppt eben unerwünschte Bauprojekte. Im Berliner Abgeordnetenhaus wurden durch lange Verhandlungen von Seiten der CDU die Pläne für den Bau von neuen Flüchtlingsunterkünften gestoppt und keine Gelder mehr bereitgestellt. Ohne Moos nix los, sagt der Volksmund. Damit war das Projekt faktisch von der Bildfläche verschwunden, lange bevor die letzten formalen Schritte vollzogen wurden.
Gemeinsam stark: Die Kraft des bürgerschaftlichen Engagements Nichts bewegt sich in der Politik, wenn niemand den Stein ins Rollen bringt. Dieser Erfolg gehört uns Menschen vor Ort und unserer Initiative „Aktion Sangerhauser Weg"!
Unsere Initiative sollte nie als bloße Ablehnung der Schaffung von Flüchtlingsunterkünften verstanden werden sondern als Kritik und Sorge für falsche Entscheidungen hier vor Ort für den Sangerhauser Weg im Verbund mit dem Britzer Garten.
Der Erhalt dieses wichtigen Naherholungsortes hier im Süden von Berlin beginnt schon mit der Bereitstellung ausreichender Parkplätze im Sangerhauser Weg. Dieser schön gestaltete Parkplatz war sehr klug geplant von den damaligen Gartenarchitekten der BUGA 1985.
Die Mehrheit der BVV Neukölln hat diese Fakten schlichtweg ignoriert und blindlings ihre Bebauungspläne weiter verfolgt und über unsere Köpfe hinweg entschieden!
Unser langer Atem der „Aktion Sangerhauser Weg“ hat dafür gesorgt, dass dieses Thema niemals im Aktenstapel der Verwaltung verstaubte.
Wir danken der Neuköllner CDU für ihre Unterstützung - insbesondere Herrn Augustin und Herrn Dr. Juhnke (Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus) und Herrn Dr. Luczak (CDU Tempelhof-Schöneberg, Mitglied im Berliner Abgeordnetenhaus)!
Letztendlich hat die Migrationsdebatte der Bundesregierung eine spürbare Wirkung gezeigt. Die Zahl der Asylanträge ist im vergangenen Jahr massiv zurückgegangen. Das verändert auch den Bedarf an neuen Unterkünften.
Diese Website wird es im kommenden Jahr nicht mehr geben. Wir danken allen Interessenten und Unterstützern, die sich unseren Aktionen angeschlossen haben ober aber auch gespendet haben!